Viele Wege führen zur Geodäsie
Mit einem Bachelor oder Master stehen euch in Deutschland und ganz Europa viele interessante Tätigkeitsgebiete offen. Mit besten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt.
Wer in Deutschland Geodät werden möchte, muss dafür an einer Fachhochschule oder an einer Universität studieren. Derzeit wird das Studienfach an 13 Fachhochschulen (FH) und 9 Universitäten angeboten - von Dresden bis Bonn und von Hamburg bis München.
Grundlage für das Studium ist also das Abitur bzw. die Fachhochschulreife, mit der ihr euch für den Bachelorstudiengang bewerben könnt. Dieser ist an der FH in der Regel auf 7 Semester und an der Uni auf 6 Semester angelegt.
Die Fachhochschule - für Praktiker und Wissenschaftler
Bachelor-Studenten an einer Hochschule oder Fachhochschule erwartet eine vorwiegend praxisorientiertes Ausbildung, die mit dem Bachelor of Enineering bzw. dem Bachelor of Science beendet wird. Dieser Abschluss befähigt euch anschließend in z.B. Vermessungsbüros, bei Baufirmen, in der Industrie oder bei Versorgungsunternehmen zu arbeiten. Der Weg zum Master of Science ist anschließend nicht mehr weit - mit weiteren 3 Semestern erarbeitet ihr euch vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten in Wirtschaft, Industrie, Verwaltung, im Maschinenbau oder in Forschung und Lehre und habt die Möglichkeit, als Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur berufen zu werden.
Die Universität - für Wissenschaftler und Forscher
Mit einem Bachelor-Studium an der Universität erhaltet ihr nach 6 erfolgreichen Semestern den Bachelor of Science. Hier steht die Wissenschaft im Vordergrund - deshalb solltet ihr für ein Studium an der Uni viel Lust am Tüfteln, Forschen und Entwickeln mitbringen. Nach dem Bachelor sind an der Universität die Chancen hoch, gleich anschließend noch den Master dranzuhängen. Damit stehen euch die Türen zu Leitungsfunktionen in Wirtschaft und Wissenschaft offen und ihr habt die Möglichkeit zur Promotion.
Die Studienwege im Überblick

- Stand September 2009